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Geschenkt ist geschenkt!

Scheint dies die Grundhaltung Ihres "Ex-Schwiegerkindes" zu sein? Erinnert er oder sie sich geflissentlich nicht daran, von Ihnen gesponsort worden zu sein?

Haben Sie die Anschubfinanzierung für die junge Familie sogar noch über Kredit finanziert, den Sie selbst jetzt noch abzahlen müssen, während Ihr Ex- Schwiegerkind keine Anstalten macht, sich hieran zu beteiligen?

Hinter diesen Auseinandersetzungen, an denen die getrennten  Eheleute und die Elterngeneration beteiligt sind, steckt jede Menge Frust.

Es stößt meistens übel auf, wenn das geschiedene Schwiegerkind nun Miteigentümer eines ehemaligen Grundstückes der Schwiegereltern ist. Oder gar Firmenbeteiligungen und andere Vermögensgegenstände erhalten hat, die er trotz der Trennung nutzt.

Das, was ein Schwiegerelternteil seinem Schwiegerkind zuwendet, ist rechtlich eine Schenkung. Juristisch gibt es den  Grundsatz: „Geschenkt ist geschenkt, wiederholen ist gestohlen“ nicht.

Bei einem Vermögensfluss vonSchwiegereltern an Schwiegerkind, ist der Rechtsgrund hierfür die Annahme, die Ehe der „jungen Leute“ werde fortbestehen und das eigene Kind werde von der Zuwendung auf Dauer etwas haben.

Schwiegereltern müssen Ihre Forderung um den Nutzungswert reduzieren, den das eigene Kind von der Zuwendung an den nunmehr geschiedenen Ehegatten hatte. Das gilt zum Beispiel für den Zeitraum, währenddessen die Eheleute ein von den Schwiegereltern finanziertes oder mitfinanziertes Haus noch gemeinsam bewohnen konnten. 

Für die Rückforderungsansprüche der Schwiegereltern ist es unerheblich, ob möglicherweise die jüngere Generation einen Ehevertrag abgeschlossen hatte, der Vermögensausgleichsansprüche untereinander ausschließt (Gütertrennung oder Modifikationen der gesetzlichen Zugewinngemeinschaft).

Eine Rückforderung ist möglich, wenn es dem Schenker unzumutbar ist, dass ein Teil der Zuwendung im Vermögen des nunmehr Ex-Schwiegerkindes verbleibt. Hier sind sämtliche Umstände des Einzelfalles zu würdigen.

Bei derartigen Schenkungen geht es in der Regel um erhebliche Beträge. Schieben Sie Ihre Ansprüche nicht auf die lange Bank. Eine anwaltliche Beratung ist eine wichtige Entscheidungshilfe und klärt außerdem, ob es noch andere Anspruchsgrundlagen gibt.

Kompetente anwaltliche Beratung ist wirtschaftlicher als Do-it-yourself. So sinnvoll es ist, wenn Sie noch mit Ihrem Ex-Partner sprechen, trotzdem: Finger weg von Selbstgestricktem. Ich ermittele die Höhe Ihrer Ansprüche und wehre unberechtigte Forderungen ab. Lassen Sie sich beraten. Ich vertrete Sie kompetent, engagiert und mit höchster Diskretion.

Aus Ihrer Familiensache ergeben sich zusätzlich erbrechtliche Fragen? Sprechen Sie uns auch diesbezüglich an.

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