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Christian Kolmer, Notar, Fachanwalt für Arbeits- und Erbrecht

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Enterbt - was nun?

Foto: Rico Kühnel | pixelioFoto: Rico Kühnel | pixelio

Sie sind bei der Verteilung des Nachlasses übergangen worden oder haben nicht das erhalten, was Ihnen zusteht?

Wenn Sie Kind oder Ehegatte des Erblassers sind, haben Sie zumindest Anspruch auf den Pflichtteil. Auch als Enkel des Erblassers können Sie unter bestimmen Umständen pflichtteilsberechtigt sein.

Hat der Erblasser seinen Nachlass vermindert, indem er Teile seines Vermögens verschenkt hat? Hier können Ihnen Pflichtteilsergänzungsansprüche zustehen.

Als Kind ("Abkömmling") oder Ehegatte würde Ihnen bei gesetzlicher Erbfolge ein bestimmter Anteil am Nachlass zustehen. Wurden Sie enterbt, stellt das Pflichtteilsrecht Sie so, dass Sie zumindest mit der Hälfte dieses Wertes am Nachlass partizipieren. Der Pflichtteilsanspruch gewährt lediglich einen Anspruch in Geld - ist also quasi ein "Schadenersatz" für die Enterbung. Sie haben keinen Anspruch auf die Herausgabe bestimmter Nachlassgegenstände oder auf Anteile an bestimmten Vermögenswerten.

Wurden Sie nicht enterbt, haben aber wertmässig weniger als die Hälfte Ihres gesetzlichen Erbteils am Nachlass erhalten, z.B. weil der Erblasser den Nachlass vermindert hat, oder Ihre Erbquote in einem Testament zu niedrig angesetzt hat, kommt der Pflichtteilsergänzungsanspruch zum Zug.

Bei der Geltendmachung des Pflichtteils- oder Pflichtteilsergänzungsanspruchs gibt es viel zu beachten. Einholung von Auskünften zur Ermittlung des Nachlasswertes, die Ermittlung der Nachlassminderung, die Berechnung einer Ausgleichung zwischen den Erben und andere komplexe Themen gehören in die Hand eines spezialisierten Beraters.

Allein, indem Sie aus Unkenntnis eine Frist versäumen, können Sie Ihre Ansprüche verlieren. Die Situation eines übergangenen oder benachteiligten Erben ist wenig erfreulich. Eine kompetente Beratung informiert Sie nicht nur über Ihre Rechte, sondern verschafft Ihnen durch die Wissensvermittlung etwas emotionale Distanz.

Erbfälle treten meistens überraschend ein. Die Folgen können jedoch geplant werden: Ersparen Sie Ihren Angehörigen Streit und unnötige Steuern. Anwaltliche Beratung ist die beste Vorsorge für Sie und Ihre Familie.

 

 

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