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Uta Steinbach, Fachanwältin für Medizin- und Familienrecht

Rechtsanwältin seit 1994,
Fachanwältin für Sozialrecht 1996 - 2006,
Fachanwältin für Familienrecht seit 1998,
Fachanwältin für Medizinrecht seit 2007.…[⇒]


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Unterhalt: ... wenn ja, wieviel?

Wenn`s ums Geld geht, ziemlich beste Feinde? 

Berechtigter und Verpflichter bewegen sich beim Unterhalt in einem Spannungsfeld: Die Unterhaltsbemessung ist eine Art Gradwanderung. Die Existenz oder der eheliche Lebensstandard des Unterhaltsberechtigten muss gesichert werden. Anderseits ist mit einer finanziellen Überforderung des Unterhaltsverplichteten niemandem gedient.

Ich vertrete Ihre Interessen. Emotion raus, Lösung rein. Ein Gerichtsverfahren ist nur das letzte Mittel.

Kinder im Kindergarten- oder Grundschulalter haben kein eigenes Einkommen, ihre Unterhaltsbedürftigkeit ist kein Thema. Es geht hier also nicht um das "Ob" sondern um das "Wieviel". Der betreuende Elternteil ist nur im Ausnahmefall bei sehr großer Einkommensdifferenz zum anderen Elternteil barunterhaltsverpflichtet. In allen übrigen Fällen erbringt er/sie seinen Beitrag durch die Pflege, Erziehung und Beausichtigung der Kinder.

Bei hohen Einkünften des Unterhaltsberechtigten oberhalb der Düsseldorfer Tabelle wird der Kindesunterhalt nach den Umständen des Einzelfalles ermittelt. Allerdings ist hier nicht endlos "Spielraum nach oben". Wenn Eltern mehr netto zur Verfügung haben, als die höchste Einkommensstufe der  Düsseldorfer Tabelle (zur Zeit 5.100 €), heisst das nicht, dass die Kinder automatisch Anspruch auf einen luxuriösen Lebensstil haben und die Tabellenbeträge einfach proportional zum Einkommen hochgerechnet werden. Vielmehr muss das Kind (oder der  Elternteil, der es betreut) den tatsächlichen Bedarf darlegen. 

Die Bereitschaft, für den ehemaligen Partner zu zahlen, ist meist deutlich geringer, als der Wille, für die eigenen Kinder aufzukommen.

Während des Getrenntlebens von Eheleuten gelten zunächst die ehelichen Lebensverhältnisse weiter: Ehegatten, die während des Zusammenlebens nicht erwerbstätig waren, müssen nicht sofort nach der Trennung einen Job antreten. Allerdings: je länger die Trennung andauert, desto näher rückt die Verpflichtung, zu arbeiten. Bei gemeinsamen Kindern ab 3 Jahren muss geprüft werden, inwieweit Betreuungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Nach der Scheidung stehen Unterhaltsansprüche wieder auf einer anderen Grundlage: Wer Unterhalt haben will, muss belegen können, inwieweit er/sie selbst außerstande ist, sich selbst zu unterhalten. 

Die langjährige Ehe traditionellen Zuschnitts ist das Paradebeispiel:  Hier entstehen große Unterschiede in der finanziellen Eigenständigkeit der Partner.

Nach einer Trennung kann, wer statt erwerbstätig zu sein, Familienarbeit geleistet hat, den gewohnten Lebensstil mit seinem eigenen Einkommen nicht aufrechterhalten. Das Gesetz sieht den Unterhalt als Ausgleich für ehebedingte Nachteile vor. 

Unterhaltsansprüche können aber nach Ablauf einer Umstellungszeit nach der Scheidung der Höhe nach begrenzt oder auch zeitlich befristet werden. Es hängt auch von der Ehedauer ab, ob der Unterhalt begrenzt oder befristet werden kann. 

Kompetente anwaltliche Beratung ist wirtschaftlicher als Do-it-yourself. So sinnvoll es ist, wenn Sie noch mit Ihrem Ex-Partner sprechen, trotzdem: Finger weg von Selbstgestricktem. Ich ermittele die Höhe Ihrer Ansprüche und wehre unberechtigte Forderungen ab. Lassen Sie sich beraten. Ich vertrete Sie kompetent, engagiert und mit höchster Diskretion.

Aus Ihrer Familiensache ergeben sich zusätzlich erbrechtliche Fragen? Sprechen Sie uns auch diesbezüglich an.

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