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Axel Steinbach, Uta Steinbach

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Ratgeber Berufsunfähigkeitsversicherung

Glanz und Elend der BUV

Gefährliche Verdrängung

Menschen blenden auf der Höhe ihrer Schaffenskraft häufig aus, dass der gewohnte Lebenstil wegbrechen kann, wenn Körper oder Seele nicht mehr mitmachen. Ist erstmal eine Krankheit da, kommt keine zweite Chance, zumindest schlimmste finanzielle Folgen abzuwenden.
Absicherung des Berufsunfähigkeitsrisikos: "Prädikat sinnvoll!"
Nicht nur für Selbständige, sondern auch für Arbeitnehmer. Denn das Sozialgesetzbuch nimmt keine Rücksicht auf die soziale berufliche Stellung, sondern bietet lediglich ein abgestuftes System der Erwerbsminderungsrente. Dort ist die Rentenberechtigung nur abhängig davon, wieviele Stunden der Arbeitnehmer noch leistungsfähig ist. Durch eine private BU - oder BUZ- Versicherung können Sie daher in gewissem Umfang Einkommenslücken auffangen. Und heftige Einkommenslücken drohen allen Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung wenn die gesetzliche Rentenversicherung Zahlungen mit der Begründung ablehnt, der Antragsteller könne ja noch ungelernte Tätigkeiten ausüben. Ungelernte Personen stehen hier nicht besser da, denn sie können praktisch auf jede andere Tätigkeit verwiesen werden, noch dazu spielt die tatsächliche Situation auf dem Arbeitsmarkt bei der Prüfung kaum eine Rolle.
Der Manager eines erfolgreichen Familienunternehmens fällt aus?
Bei Hausmännern und -Frauen ist es wichtig, die Fähigkeit zur Familienarbeit zu versichern. Haushaltsmitglieder, deren "Familienmanager (m/w) " durch Unfall oder Krankheit längerfristig ausfällt, können ein Lied davon singen. Sie müssen nämlich immense Kosten aufbringen, um die wegfallenden Reinigungs- Einkaufs-, vor allem aber Kinderbetreuungs- und Hilfslehrertätigkeiten durch bezahlte Kräfte zu ersetzen.
Gesundheits-, Steuer- und Rechtsberatungszunft: Alarmstufe rot!
Bei Ärzten, Zahnärzten, Tierärzten, Apothekern, Anwälten, Notaren, Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, Architekten sowie psychologischen Psychotherapeuten und Ingenieuren besteht eine wenig bekannte Versicherungslücke, weil die berufsständischen Versorgungswerke zwar akzeptable BU-Renten zahlen, aber nur dann, wenn der Betroffene seine freiberufliche Tätigkeit komplett aufgibt. Dies werden nur wenige können und wollen. Gerade bei Krankheiten, die vielleicht nach einiger Zeit doch heilbar sind, schafft die komplette Berufsaufgabe vollendete und sehr unerwünschte Tatsachen. Die Klienten werden sicher nicht warten, bis der Freiberufler wieder einsatzbereit ist, der Praxis good will - verflüchtigt sich und mit ihm ein ganzes Lebenswerk.
Da eine eine freiberufliche Tätigkeit vollen Einsatz, etwa durch Kundenpflege, Aquise sowie administrative Aufgaben erfordert und bei deren Vernachlässigung überproportionale Nachteile drohen, muss der Freiberufler die Folgen seiner krankheitsbedingten Engagementverringerung zumindest abfedern.
Denn wer seine Arbeitszeiten als Selbständiger herunterfährt, fährt seine Einkünfte manchmal in noch höherem Maße herunter.
Oftmals fürchten Selbständige zu Recht große finanzielle Einschränkungen, gar eine Existenzvernichtung trotz oder gerade wegen der Teilzeittätigkeit.
Der Abschluss privater BU oder BUZ -Versicherungen schafft hier eine gewisse Abhilfe, da dann zumindest die Versicherungsleistungen ein sicheres Teil-Einkommen versprechen und die Verluste ansatzweise auffangen.
Ohne BU - Versicherung arbeiten viele Selbständige auf Kosten der Gesundheit weiter und betreiben Raubbau am eigenen Körper.
Kaufen Sie nicht die Katze im Sack - befassen Sie sich mit dem angebotenen Versicherungsvertrag!
Bei den verschiedenen Smartphonemodellen tun Sie das ja auch, bevor sie sich für ein bestimmtes Produkt entscheiden.
Das sind die Basics, die Sie kennen müssen:
Pauschale Leistungsvereinbarung
BU oder BUZ - Versicherungen sind Summenversicherungen. Sie sichern eine vorher vereinbarte Summe ab, nicht den tatsächlichen finanziellen Schaden, der durch gesundheitliche Einschränkungen entsteht.
Arten der Berufsunfähigkeitsversicherung
BU- Versicherungen sind eigenständige Verträge, die nicht mit einem Lebensversicherungsvertrag gekoppelt sind.
BUZ (Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen) sind kombiniert mit Kapital- oder Risikolebensversicherungen. Hier muss beim Vertragsabschluss jeder selbst beurteilen, was in der aktuellen Situation sinnvoll ist. Will man Familienangehörige auch für den Todesfall absichern, so kann eine Risiko-Lebensversicherung mit BUZ gut sein. Wird die BU-Versicherung mit einer Kapitallebensversicherung kombiniert, ergeben sich interessante Möglichkeiten, auch bei gesundheitsbedingtem EInkommensverlust weiterhin Altersvorsorge zu betreiben. Die Versicherung leistet nicht nur die monatliche Rentenzahlung an ihren Kunden, sondern übernimmt auch dessen Beiträge für die Kapitalversicherung. DIese könnte der Versicherungsnehmer aus seinem reduzierten Einkommen sonst nicht mehr aufbringen, erhält sich aber durch die Beitragsbefreiung die geplante Altersvorsorge in Form der Kapitallebensversicherung.
Bei Beamten heißt die Berufsunfähigkeit "Dienstunfähigkeit".
Dreh- und Angelpunkt: Die Verweisungsklausel

Viele Leistungsanträge scheitern an der Verweisungsklausel. Machen Sie hier keine Fehler!

Klauselranking:

1. Die schlechteste Klausel: Abstrakte Verweisung
2. Gute Klausel für sonstige Berufe: Verzicht auf abstrakte Verweisung = konkrete Verweisung Sonderfall Tätigkeitsklausel: nutzt nur dem Versicherer, da die Verweisbarkeit nicht eingeschränkt, sondern ausgeweitet wird.
3. Die beste Klausel: Verzicht auf abstrakte und konkrete Verweisung


Diese Aufstellung dient nur der Erläuterung und Übersicht. Die wahre Champion-Klausel für Sie kann nur individuell ermittelt werden.

Mehr zur abstrakten Verweisung:
Abstrakte Verweisung bedeutet, dass der Versicherungskunde nicht als berufsunfähig gilt, wenn er zwar seinen bisherigen Beruf nicht mehr ausüben kann, aber noch andere Berufstätigkeiten existieren, die der Lebensstellung (quasi dem sozialen Status) des Versicherten entsprechen. Ob der Versicherte dann überhaupt einen solchen Job finden kann, ist unerheblich. DIe Verweisung ist eben "abstrakt", also losgelöst davon, ob der Versicherte den denkbaren Verweisungsberuf nun ausübt oder nicht. Die Klausel ist milde gesagt nicht verbraucherfreundlich und kommt bei Vertragsneuabschlüssen nicht mehr häufig vor. Bei Altverträgen können Versicherungsnehmer versuchen, nachzuverhandeln, und eine günstigere Regelung zu vereinbaren. Da es aber auch andere Formulierungen gibt, die gut klingen, letztlich aber nur die Kasse der Versicherung klingeln lassen, kann sich anwaltliche Beratung bei der Änderung von bestehenden Verweisungsklauseln auszahlen.

Wenn der erkrankte Versicherungsnehmer einen andern Beruf ausübt, der seiner Lebensstellung nicht angemessen ist, muss die Versicherung trotzdem zahlen. Es wird dann aber äußerst schwer, plausibel zu machen, dass der Versicherungskunde etwas macht, was seiner sozialen Stellung nicht entspricht. Ebenso, wenn der Erkrankte seine Arbeitsfähigkeit in einem anderen Beruf durch unzumutbare Umschulungsmaßnahmen herstellt. Die Abgrenzung dürfte nur bei einem krassen Abstieg, z.B. vom Universitätsprofessor zum Straßenkehrer gelingen.

Bei der abstrakten Verweisungsklausel gibt es eine Vielzahl von Gerichtsurteilen zur Verweisbarkeit bestimmter Berufsgruppen auf andere Tätigkeiten. Spezialisierte Anwälte können beurteilen, auf welche Rechtsprechung man sich im konkreten Fall berufen kann und welches Urteil eher nicht weiterhilft.
Mehr zur konkreten Verweisung/auch „Verzicht auf die abstrakte Verweisung“
Konkrete Verweisung bedeutet, dass die Versicherung nicht leisten muss, wenn der VN im letzten Beruf nicht mehr arbeiten kann, nun aber einen anderen Beruf tatsächlich ausübt, der seiner Lebensstellung entspricht. Er ist dann auf den tatsächlich ausgeübten und sozial angemessenen Beruf, also konkret, verweisbar.
Da nach der Rechtsprechung sogar eine Einkommensminderung von 20 % also von fast einem Vierteil des bisherigen EInkommens die Lebensstellung nicht antastet, ist auch diese Klausel mit Vorsicht zu genießen. Die Feststellung, ob der ausgeübte Beruf der Lebensstellung entspricht ist auch hier äußerst schwierig.
Mehr zum generellen Verweisungsverzicht:
Diese Klausel beinhaltet einen Verzicht sowohl auf die abstrakte, als auch auf die konkrete Verweisung. Ist die gesundheitliche Überforderung im alten Beruf festgestellt muss die Versicherung aus leisten, wenn der Versicherungsnehmer einen anderen, sozialadäquaten Beruf ausübt. Es entfällt dann der Streit darüber, ob der neue Beruf der Lebensstellung angemessen ist.

Ein Beispiel für Mogelpackungen bei BU-Verträgen sind jedoch die sogenannten Ärzteklauseln. Diese dürfen nicht mit der kundenfreundlichen generellen Verzichtsklausel verwechselt werden, sondern geben vor, die Berufsgruppe der Ärzte besonders von den übrigen Versicherungsnehmern abzuheben. Im Ergebnis werden dieHeilberufler allerdings benachteiligt. Die meisten Ärzteklauseln sehen vor, dass ein Arzt nicht auf nichtärztliche Tätigkeiten verwiesen werden kann. Das bedeutet, dass alle Arztätigkeiten zumutbar sind. Folge: Ein hochspezialisierter Neurochirurg kann ohne Rücksicht auf seine bisherige Lebensstellung auf nichtkurative Arztätigkeiten, z.B. beim Medizinischen Dienst der Krankenkassen verwiesen werden. Dies unabhängig davon, ob solche Stellen frei sind. Bitte schauen Sie sich Ihren Vertrag gut an: Haben Sie eine gute Verweisungsverzichtsklausel ohne Haken und Ösen? Prima ! Oder gibt es Fallstricke, z.B. in Form eine Ärzteklausel oder Tätigkeitsklausel? Nachverhandeln!


Bei allen Verweisungskauseln finden sich in vielen Verträgen verschiedene Untervarianten und verwirrende Bezeichnungen, da die Versicherer wohl manchmal selbst nicht mehr durchblicken können oder wollen. Unabhängige Beratung über die Auswirkungen der einzelnen Klausel ist ratsam.
Vertragsdauer.

Wichtig ist auch die Laufzeit des Vertrages und der potenziellen Leistungen. Hier Einschränkungen hinzunehmen, um Beiträge niedrig zu halten, wäre am falschen Ende gespart.

Besorgniserregende Diagnose: akute Leistungsverweigerung

Die Wochenzeitung "DIE ZEIT" berichtet in einem aktuellen Dossier über üble Zustände im Versicherungswesen. Aufgrund von Sparzwängen durch internationale Versicherungsfusionen werden auch eindeutig gerechtfertigte Leistungsanträge abgelehnt. Insbesondere Versicherungsversicherungsverträge mit höheren monatlichen BU-Summen scheinen hier problematisch zu sein. Wer eine monatliche Rente von maximal 1000-1400 € vereinbart hat, hat eher Chancen auf eine Bewilligung als bei höheren Versicherungssummen. Gegen hohe Forderungen wird sich die Versicherung mit noch größerer Verve verteidigen, als es sonst sowieso schon an der Tagesordnung ist. Es macht also Sinn, seine BU - und BUZ-Verträge auf mehrere Gesellschaften zu verteilen.

Vorbeugen ist besser als klagen
Nicht nur für Karies, sondern auch für Leistungsablehnungen gibt es eine Prophylaxe. Wenn Sie von Anfang an folgende Punkte beachten, verringern Sie Ihr Risiko, im Leistungsfall leer auszugehen.
Der Unehrliche ist der Dumme
Wer eine BU-Versicherung beantragt, muss alle Vorerkrankungen penibel angeben und die Fragen der Versicherung lückenlos beantworten. Von Beschwichtigungen des Versicherungsmitarbeiters, dies und jenes müsse man nicht angeben, sollten sie sich nicht einlullen lassen. Sie sind derjenige, der nachher die Folgen ausbaden muss.
Falls Sie nämlich später Rente in Anspruch nehmen müssen, zieht die Versicherung alle denkbaren Arztberichte oder Auskünfte der Krankenkassen bei. Aus denen ergeben sich dann oft alte, im Antrag nicht genannte, Diagnosen, die dann ein gefundenes Fressen für die Schadenabteilung sind.
Es kann dann darauf ankommen, ob die falsche Angabe vorsätzlich oder fahrlässig geschehen ist. Die Auseinandersetzung darüber, ob der Versicherer vom Vertrag wirklich zurücktreten oder Leistungsauschlüsse nachschieben darf, braucht kein Mensch, schon gar kein Mensch, der auf die Leistung dringend angewiesen ist.
Nahtlosigkeit zwischen Krankentagegeld und BU- Rente, eine runde Sache
Privat Krankenversicherte müssen auf eine passgenaue Abstimmung zwischen dem Krankentagegeld- und ihrem Versicherungsvertrag achten. Bei längerfristiger AU behaupten die Krankenversicherer gern, dass Berufsunfähigkeit vorliegt und lehnen dann eine Weiterleistung ab. Oder der Versicherte redet sich selbst unwissentlich um Kopf und Kragen, weil er der Leistungseinstellung der Krankentagegeldversicherung mit einer besonders drastischen Krankheitsschilderung begegnet. Fatal, wenn dann keine BU-Versicherung besteht und die Krankentagegeldversicherung auf dem Vorliegen einer Berufsunfähigkeit beharrt. Wer keine Rücklagen hat und keine sonstigen Sozialleistungen erhalten kann, ist auf die staatliche Grundsicherung verwiesen und mit kafkaesken Erlebnissen konfrontiert. Nicht selten meint der dortige Sachbearbeiter, der Antragsteller sei erwerbsfähig, so dass er sich beim Job-Center melden muss, wo man ihn mit diversen Maßnahmen zu beglücken versuchen wird.
Wer schreibt, der bleibt......und kommt weiter!
Eine unglaublich wichtige Weichenstellung beim Leistungsantrag:
Der Antragsteller muss sehr sorgfältig seine berufliche Tätigkeit in allen Einzelheiten schildern. Wir erleben immer wieder, dass sich diese Fleißarbeit auszahlt. Betroffene sollten, entweder aus der Erinnerung oder aufgrund der noch ausgeübten Tätigkeit mehrere aussagekräftige Tagesprotokolle anfertigen. Hier müssen Sie über ihre einzelnen Aufgaben, deren tägliche Dauer, die genauen Handlungen und die körperlichen oder seelischen Belastungen, die die einzelnen Tätigkeiten mit sich bringen, tabellarisch berichten.
Dabei muss man seine eigene Tätigkeit quasi mit fremden Augen betrachten und sie so schildern, als würde man einem "Marsmenschen" erklären, was man auf der Arbeit den ganzen Tag tut. Setzen Sie nicht voraus, dass der Versicherungssachbearbeiter weiß, was ein Verkäufer, Dachdecker, Arzt (jeweils m/w) genau tut. Innerhalb einer Berufsgruppe gibt es so viele Varianten, dass Sie weder detaillierte Kenntnisse des Sachbearbeiters voraussetzen können, geschweige denn darauf hoffen dürfen, dass der Sachbearbeiter Ihnen quasi den Antrag ausfüllt.
Vielen Menschen, auch solchen, die beruflich anspruchsvolle Tätigkeiten ausüben und eigentlich Übung im Formulieren von Texten haben, fällt es oft erstaunlich schwer, ihre Tätigkeitsbeschreibung zusammenzustellen. Hat man sich jedoch einmal zum simulierten "Blick von außen" auf den eigenen Job überwunden, winkt für die Mühe ein guter "Stundenlohn" in Form der Versicherungsleistung. Spezialisierte Anwälte haben das Know-how, um Ihre persönlichen Notizen für die Versicherung nachvollziehbar zusammenzufassen und aufzuarbeiten.
Unerlässlich somit, dass ein kompetenter Anwalt bei der Aufstellung hilft und das Ergebnis kontrolliert. Schnell resultiert sonst aus versehentlichen Unklarheiten und Lücken eine Leistungsablehnung. Die dann aus der Welt zu schaffen, wird langwierig und kostspielig. Lebenshaltungskosten des Versicherungsnehmers laufen in dieser Zeit weiter und müssen trotz sinkender oder weggefallener Arbeitseinkünfte bestritten werden. Das Anwaltshonorar ist dagegen eine gute Investition.
Anwälte wollen nicht immer nur das Kind aus dem sprichwörtlichen Brunnen fischen, sondern haben genausoviel Freude daran, Dinge auf die richtige Schiene zu setzen. Sie verhelfen Ihnen gerne zu einem erfolgversprechenden Leistungsantrag.
BU-Antrag abgelehnt? Bewilligung verzögert? Butter bei die Fische!
Spezialisierte Anwälte vertreten betroffene Versicherungsnehmer unabhängig und engagiert.
In den Versicherungsbedingungen steht niemals genau, wann eine Versicherung sich über die Leistungspflicht – d.h. Rente ja oder nein ? – erklären muss.
Bei Existenzgefährdung muss der Versicherer zügig arbeiten, z.B. ausstehende Gutachten anmahnen und erforderliche Prüfungsunterlagen effektiv, also nicht scheibchenweise anfordern.
Allerdings ist die Leistung nicht fällig, bevor der Versicherung die entscheidungserheblichen Unterlagen vorliegen.
Nach dem Versicherungsvertragsgesetz (VVG) kann der Versicherte Abschlagszahlungen verlangen. Dies wird von den Versicherern alledings nicht großzügig gehandhabt.
Führt die außergerichtliche Interessenwahrnehmung nicht zum Erfolg, hilft nur ein Klageverfahren, im Einzelfall auch ein Eilantrag bei Gericht.
In der Klage muss die Ausgestaltung der beruflichen Tätigkeit und die Gründe sowie der Umfang der Berufsunfähigkeit genau dargestellt werden.

Anwaltliche Vertreter, die sowohl Ross und Reiter nennen können, als auch Erfahrung BU- Gutachtern und deren Ausführungen haben, verhindern, dass die Versicherung Ihnen mit dem Kleingedruckten zu großen Druck macht.

Sonstiger Ärger mit der Berufsunfähigkeitsversicherung?
Das Thema ist so komplex, dass in diesem Kurzratgeber nicht alles dazu gesagt werden kann.

Lassen Sie sich anwaltlich beraten auch bei Problemen mit einer
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- Problemen bei der Bestimmung des versicherten Berufes bei Arbeitslosigkeit, Ausscheiden aus dem Erwerbsleben oder krankheitsbedingter Veränderung des Berufsumfeldes

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